Betonzisterne monolithisch

Betonzisterne monolithisch
Betonzisterne monolithisch beim Einheben in die Baugrube.

Bei einer monolithischen Betonzisterne ist das wasserhaltende Teil aus einem Stück gefertigt. Vorteil: es kann kein Wurzelwerk von Bäumen in Fugen gelangen, was bei Betonzisternen in Ringbauweise häufiger vorkommt. Der monolithische Behälter ist gegen Erdverschiebungen unempfindlich.

 

Als Abdeckung werden je nach Betonwerk eine Platte mit einem Betonschacht und Deckel oder eine so genannte Konus-Abdeckung aufgesetzt. Das konisch zulaufende Endstück hat den Vorteil, den Druck von Fahrzeugen seitlich abzuleiten.

Beton-Zisternen sind in der Regel befahrbar. Dazu wird ein sogenannter Göbeldeckel mit einer Belastbarkeit von 5t eingesetzt, für die Befahrbarkeit mit LKWs setzt man entsprechend belastbarere Deckel ein.

Neben den zylindrischen Zisternen werden auch viereckige Betonbehälter als Regenwasserspeicher Angeboten, dies ist abhängog vom jeweiligen Betonwerk.
Da Betonzisternen recht schwer sind, ist der Transport ein Kostenfaktor, den man nicht aus den Augen lassen sollte.

Der Kauf einer Betonzisterne ist wirtschaftlicher, wenn der Hersteller nicht weiter als 50 bis 100 km entfernt ist. Bei größeren Entfernungen ist der Transport dieser schweren Teile weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

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